Redaktionsrichtlinien
Eine Photovoltaikanlage kostet viele tausend Euro und läuft zwanzig Jahre und länger. Ein falscher Ertragswert, eine veraltete Vergütung oder ein Fehler im Rechner kann zu einer schlechten Entscheidung führen. Deshalb arbeiten wir nach festen Regeln.
Nur belegte Daten
Jede Zahl auf dieser Website hat eine Quelle und ein Datum: Ertragswerte aus PVGIS, Strompreise von Eurostat, Vergütungssätze von der Bundesnetzagentur, Moduldaten aus der Modulliste der California Energy Commission und aus Herstellerdatenblättern, Modulpreise aus dem pvXchange-Preisindex, Fakten zur Technik aus der Veröffentlichung „Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland“ des Fraunhofer ISE. Gesetzliche Regeln prüfen wir im Gesetzestext auf gesetze-im-internet.de. Gibt es keine belastbare Quelle, nennen wir keine Zahl.
Datengate für Massenseiten
Eine Stadtseite erscheint nur, wenn PVGIS für die Stadt mindestens vier der sechs abgefragten Ausrichtungen geliefert hat und Monatswerte vorliegen. Aufgenommen sind Gemeinden ab 20.000 Einwohnern laut Wikidata. Leistungsklassen erscheinen nur mit Moduldaten aus der CEC-Liste, Modultypen nur mit belegten Kennwerten. Texte auf Stadt- und Länderseiten werden aus den Daten der jeweiligen Seite erzeugt und nennen deren Werte; sie behaupten nichts, was die Daten nicht hergeben.
Prüfprozess
- Ertragswerte, Moduldaten und Preise werden per Skript aus der Quelle übernommen, damit keine Tippfehler entstehen. Jeder Datensatz behält sein Abrufdatum.
- Die Redaktion vergleicht Stichproben mit der Quelle, insbesondere Extremwerte wie die Städte mit dem höchsten und dem niedrigsten Ertrag.
- Beispielrechnungen in Texten werden mit demselben Rechenkern nachgerechnet, den auch die Rechner verwenden.
- Vergütungssätze werden mit der Veröffentlichung der Bundesnetzagentur abgeglichen; jeder Satz trägt seinen Gültigkeitszeitraum. Läuft ein Zeitraum ab, erinnert das System die Redaktion vorab.
- Steuer- und Rechtsregeln werden mit dem aktuellen Gesetzestext abgeglichen.
- Vor der Veröffentlichung liest die Redaktion jeden Text vollständig gegen. Inhalte werden von Menschen geprüft, bevor sie erscheinen.
- Der Prüfvermerk auf jeder Seite nennt das Datum der letzten fachlichen Prüfung.
Aktualität
Der Haushaltsstrompreis wird wöchentlich automatisch bei Eurostat abgefragt, ohne KI. Jeder Abruf wird auf Plausibilität geprüft; weicht ein Wert stark vom letzten Stand ab, verwerfen wir ihn und zeigen den letzten gültigen Wert. Modulpreise trägt die Redaktion monatlich aus der Quelle ein; sind sie älter als 75 Tage, erinnert das System daran. Die Vergütungssätze gelten jeweils für einen Zeitraum; vor dessen Ende prüft die Redaktion die neue Veröffentlichung.
Einsatz von Werkzeugen
Beim Entwurf von Texten und beim Programmieren nutzen wir auch Software-Werkzeuge einschließlich KI-gestützter Assistenten. Jede Aussage wird vor der Veröffentlichung von der Redaktion gegen die genannten Quellen geprüft. Ertragswerte, Preise und Vergütungssätze werden nie von einer KI erzeugt, sondern stammen aus der genannten Quelle.
Rechner
Jeder Rechner zeigt seine Annahmen und lässt sie ändern. Die Rechenkerne im Browser und auf dem Server werden automatisiert gegeneinander getestet, damit die Ergebnisse übereinstimmen. Wo ein Rechner vereinfacht, etwa bei der Stringplanung, sagt er das und verweist auf den Fachbetrieb.
Trennung von Redaktion und Werbung
Partner-Vergleichsrechner, Partnerlinks und Anfrageformulare sind als Anzeige gekennzeichnet und getrennt vom redaktionellen Inhalt. Sie beeinflussen weder Daten noch Texte noch Rechenergebnisse.
Korrekturen
Fehler korrigieren wir umgehend. Schreib uns an info@leventelci.de, wenn dir ein veralteter oder falscher Wert auffällt.