Fachlich geprüft am 14.10.2026 · Redaktion

Modulpreis-Index (Großhandel, netto)
Der pvXchange-Preisindex wertet Angebote und Verkäufe auf dem europäischen Spotmarkt aus und teilt Module in vier Klassen: High Efficiency (hohe Wirkungsgrade, etwa n-Typ-Technik), All Black (vollschwarze Module), Mainstream (Standardmodule) und Low Cost (Restposten, B-Ware, Module mit Einschränkungen).
| Modulklasse | Juli 2026 | August 2026 | September 2026 |
|---|---|---|---|
| High Efficiency | 0,145 €/Wp | 0,150 €/Wp | 0,145 €/Wp |
| All Black | 0,160 €/Wp | 0,160 €/Wp | 0,155 €/Wp |
| Mainstream | 0,135 €/Wp | 0,135 €/Wp | 0,130 €/Wp |
| Low Cost | 0,075 €/Wp | 0,070 €/Wp | 0,070 €/Wp |
Großhandelspreise netto für Solarmodule auf dem europäischen Spotmarkt (pvXchange-Preisindex), keine Endkundenpreise für fertig installierte Anlagen. Quelle: pvXchange-Preisindex, veröffentlicht von Solarserver („Photovoltaik-Preis: PV-Modul-Preisindex“, zuletzt aktualisiert 21.09.2026), abgerufen am 14.10.2026.
Seit Januar 2026 sind die Indexwerte laut Quelle deutlich gestiegen: High Efficiency um 26,1 %, All Black um 19,2 %, Mainstream um 23,8 % und Low Cost um 27,3 %. Für ein 450-Wp-Mainstream-Panel entspricht der aktuelle Index einem Großhandelspreis von rund 58,50 € netto.
Warum der Endkundenpreis höher liegt
Der Index misst nur das Modul ab Lager. Bis zur fertigen Anlage kommen Wechselrichter, Unterkonstruktion, Kabel, Zählerschrank-Arbeiten, Gerüst, Montage, Planung, Anmeldung und die Marge des Fachbetriebs hinzu; bei Anlagen mit Speicher der Batteriespeicher. Diese Posten hängen stark von Dach, Region und Auftragslage ab. Einen bundesweit belastbaren, frei zitierbaren Endkundenpreis je kWp mit Datum haben wir nicht gefunden, deshalb nennen wir keinen. Für die Wirtschaftlichkeit zählt dein Angebot: Trag es in den Amortisationsrechner ein. Für Module, wesentliche Komponenten und Speicher von Anlagen bis 30 kWp auf oder nahe Wohngebäuden gilt der Umsatzsteuersatz von 0 % (§ 12 Abs. 3 UStG).
Fraunhofer ISE beziffert die Stromgestehungskosten kleiner Dachanlagen auf 6 bis 14 ct je kWh und die jährlichen Betriebskosten auf etwa 1 bis 2 % der Investition (Fassung vom 20.08.2026).
Haushaltsstrompreis (Eurostat)
Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den Strompreis. Eurostat veröffentlicht den Durchschnittspreis für Haushalte mit 2.500 bis 4.999 kWh Verbrauch einschließlich aller Steuern und Abgaben halbjährlich; dieser Wert wird hier automatisch aktualisiert.
Werte in ct je kWh je Halbjahr (Jahr/Halbjahr).
Quelle: Eurostat nrg_pc_204, Deutschland, Band 2.500 bis 4.999 kWh, alle Steuern und Abgaben (CC BY 4.0). Aktueller Wert 36,18 ct/kWh, 1. Halbjahr 2026.
Einspeisevergütung
Für Inbetriebnahmen vom 01.08.2026 bis 31.12.2026 gelten bei Teileinspeisung 7,70 / 6,66 / 5,44 ct je kWh für die Leistungsanteile bis 10, 40 und 100 kWp (Bundesnetzagentur). Details auf der Seite Einspeisevergütung.
Beispielrechnung mit offen gelegten Annahmen, keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung. Planung, Auslegung und Anmeldung übernimmt ein Elektrofachbetrieb.
Quellen und Stand
Fachlich geprüft am 14.10.2026 · Redaktion
- pvXchange-Preisindex, veröffentlicht von Solarserver („Photovoltaik-Preis: PV-Modul-Preisindex“, zuletzt aktualisiert 21.09.2026)
- Eurostat: Strompreise für Haushalte (nrg_pc_204)
- Bundesnetzagentur: EEG-Förderung und -Fördersätze (Abruf 14.10.2026)
- § 48 EEG 2023
- § 9 EEG 2023 (technische Vorgaben, 60-%-Grenze, Steckersolargeräte)
- § 51 EEG 2023 (negative Preise)
- Fraunhofer ISE: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland (Harry Wirth), Fassung vom 20.08.2026
- § 12 Abs. 3 UStG
Zusammenstellung, Rechenkern und Pflege: Redaktion Photovoltaik-Panel.de. Fehler gefunden? Schreib uns, wir prüfen und korrigieren sichtbar.